Markus FeistleStrategischer Finanzarchitekt 30-Minuten-Termin

ETF – Die verkannte Anlagestrategie · Teil 7 von 7

Alles, was wir über ETFs wissen, stammt aus einer Marktphase

Je länger ein Trend hält, desto mehr Fachleute gibt es, die scheinbar alles wissen. Die Jahre 2000 bis 2013 zeigen, was davon zu halten ist.

Serie: ETF – Die verkannte Anlagestrategie | Teil 7 von 7 | Von Markus Feistle
Lesezeit: ca. 9 Minuten | Themen: Lost Decade, Marktphasen, aktiv und passiv, Zinswende, Strategieaufteilung

Anlageseminar: Markus Feistle zeigt mit dem Laserpointer auf die Folie „Abfindungsmanagement“ mit dem Satz, kein Fondsmanager kenne die Zukunft, deshalb sei für jede Marktphase eine Strategie zu kombinieren; Zuhörer von hinten, dahinter die Stadt
Szene aus einem Anlageseminar. Mit Künstlicher Intelligenz erstelltes Bild.

Das Ergebnis vorweg

  • Worum es geht: woher die Zahlen stammen, mit denen passives Anlegen begründet wird – und was von ihnen bleibt, wenn die Phase endet, aus der sie kommen.
  • Der Befund: Aus 100 Dollar im August 2000 wurden 52,76 Dollar. Sieben Jahre später standen sie fast wieder beim Einstand, bei 95,25. Dann kam die Finanzkrise: 46 Dollar. Erst im Mai 2013 war der Ausgangswert zurück.
  • Der Grund: Der Lehrbuchsatz stimmt – Aktien bringen langfristig die höchste Rendite. „Langfristig“ kann aber dreizehn Jahre heißen, mit zwei Halbierungen dazwischen.
  • Erster Schritt heute: Aufschreiben, welcher Teil Ihres Depots ausschließlich in der Phase seit 2009 funktioniert hat.

Je länger ein Trend hält, desto mehr Fachleute

Das ist keine Beobachtung über Finanzen. Das ist eine Beobachtung über Menschen.

Wer seit 2009 einen Welt-ETF bespart, hat recht behalten. Jedes Jahr. Wer in dieser Zeit erklärte, warum das so ist, hat ebenfalls recht behalten – und zwar unabhängig davon, ob seine Erklärung stimmte. Ein langer Trend adelt jeden, der ihn begleitet.

Deshalb lohnt der Blick auf die Jahre davor. Nicht um Angst zu machen, sondern weil dort dieselben Sätze galten und ein völlig anderes Ergebnis herauskam.

Dreizehn Jahre, zwei Halbierungen

Stellen Sie sich einen Anleger im Jahr 2000 vor. Er hat gerade gelernt, dass Aktien langfristig die höchste Rendite bringen. Er handelt richtig: Er kauft breit und bleibt liegen.

Dann platzt die Dotcom-Blase. Er wartet, wie es sich gehört. Der Markt erholt sich. 2007 steht er ungefähr wieder dort, wo er angefangen hat. Und dann kommt 2008.

100 Dollar, angelegt im August 2000 im US-Aktienmarkt, inflationsbereinigt
Zeitpunkt Stand Gegenüber dem Einstand
August 2000, Einstieg100,00 $–
Nach der Dotcom-Krise52,76 $−47 %
2007, kurz vor der Finanzkrise95,25 $−5 %
Tiefpunkt der Finanzkrise46,00 $−54 %
Mai 2013100,00 $wieder am Einstand

Die Zahlen stammen aus der Langfristreihe des US-Aktienmarkts, die Morningstar für 150 Jahre Börsengeschichte ausgewertet hat. Sie sind um die Inflation bereinigt – gemessen wird also die Kaufkraft, nicht der Kontostand.

Rechnen Sie das in Lebensjahre um. Wer 2000 mit fünfzig Jahren einstieg, war 63, als er wieder bei null war. Das ist genau die Strecke, auf der aus einem Sparplan ein Auszahlplan wird – und was dann ein Minusjahr anrichtet, steht in Teil 6.

Der Lehrbuchsatz war trotzdem nicht falsch. Er war nur missverstanden. „Langfristig“ ist keine Zusage über zehn Jahre. Es ist eine Aussage über sehr viele Jahre, in der dreizehn magere ausdrücklich vorgesehen sind.

Was ab 2009 dazukam – und was davon Bestand hat

Ab 2009 beginnt der lange Aufstieg, in dem die passiven Konzepte ihren Siegeszug antreten. Er hat Gründe, und die Gründe standen nicht im Lehrbuch, sondern in der Geldpolitik: Leitzinsen bei null, Anleihekäufe der Zentralbanken, eine Geldmenge, die schneller wuchs als die Wirtschaft. Dazu eine Handvoll amerikanischer Technologiekonzerne, die den Weltindex nach oben zog. Beides steht ausführlich in Teil 4.

Ein Index kauft in so einer Phase automatisch das Richtige: Was steigt, bekommt mehr Gewicht, und was mehr Gewicht bekommt, steigt weiter. Ein aktiver Manager, der abweicht, verliert genau dann. Das ist keine Managerschwäche – das ist die Mechanik dieser Phase.

Seit 2022 sind die Vorzeichen andere. Der Einlagesatz der Europäischen Zentralbank lag am 27. Juli 2022 noch bei 0,00 Prozent. Seit dem 16. September 2026 liegt er bei 2,50 Prozent. Zinsen sind zurück, und damit ist erstmals seit über einem Jahrzehnt ein Baustein wieder verfügbar, der zum Termin einen festen Betrag zahlt.

Woher die Zahlen kommen, die für passiv sprechen

Die Belege für passives Anlegen sind stark. Sie sind auch echt. Stand 31. Dezember 2025 verfehlten 97,02 Prozent der aktiven Europa-Aktienfonds ihren Index über zehn Jahre, bei Welt-Aktienfonds waren es 98,44 Prozent. Geschlossene Fonds sind darin mitgezählt. An diesen Zahlen ist nichts zu deuteln, und sie sind der Grund, warum der breite ETF für den Kern eines Depots die vernünftige Wahl bleibt.

Nur: Schauen Sie auf das Fenster, aus dem sie stammen. Zehn Jahre bis Ende 2025 heißt Anfang 2016 bis Ende 2025. Dieses Fenster liegt vollständig in der Phase, die 2009 begann. Dasselbe gilt für die Zehnjahreswerte von Morningstar, die im Juni 2026 enden.

Das ist kein Vorwurf an die Statistik. Es ist eine Eigenschaft von rollierenden Zeitfenstern: Sie messen, was war. Ein Fenster, das 2000 beginnt, gibt es in diesen Auswertungen für Europa nicht – die Reihen sind jünger als die Lost Decade.

Wer aus diesen Zahlen ableitet, dass passiv immer gewinnt, sagt genau das, was 2007 über Aktien gesagt wurde: Es hat lange funktioniert, also funktioniert es weiter.

Der erste Beleg, dass Phasen die Antwort verschieben

Man muss dafür nicht in die Zukunft sehen. Es reicht der Blick auf die Anlageklasse, in der die Zinswende bereits durchgeschlagen ist.

Erfolgsquote aktiver Fonds in Europa – Anteil, der überlebt und den passiven Vergleich geschlagen hat (Stand 30.06.2026)
Fondsart 1 Jahr 10 Jahre
Aktienfondsknapp 30 %11,9 %
Anleihefonds46,8 %33,5 %

Über zehn Jahre scheitert auch bei Anleihen die Mehrheit. Aber die Quote liegt fast dreimal so hoch wie bei Aktien, und Morningstar nennt den Grund: Die Normalisierung der Geldpolitik und die Bewegung in den Risikoaufschlägen waren ein Geschenk für aktive Anleihemanager – sie haben Hebel, die ein Indexfonds nicht hat.

Dazu kommt die Bauart. Ein Aktienindex gewichtet nach Marktwert. Ein Anleiheindex gewichtet nach ausstehendem Volumen: Wer die meisten Schulden hat, bekommt das größte Gewicht. In einer Nullzinsphase fiel das kaum auf. Mit Zinsen fällt es auf.

Anders gesagt: In der Anlageklasse, in der die neue Phase schon angekommen ist, hat sich die Antwort auf die Frage „aktiv oder passiv“ bereits verschoben.

Drei Fragen, die niemand beantworten kann – und trotzdem zählen

Was, wenn die Treiber der Phase seit 2009 wegfallen? Was, wenn immer mehr Geld passiv angelegt wird und immer weniger jemand bewertet, was die Papiere wert sind? Was, wenn wir mehr als eine Strategie brauchen, weil wir mehr als einen Bullenmarkt erleben?

Niemand weiß das. Ich auch nicht, und wer es Ihnen sagt, verkauft Ihnen etwas. Aber diese Fragen haben trotzdem eine Konsequenz: Ein Depot, dessen einziger Baustein nur in einer Phase funktioniert hat, ist keine Strategie. Es ist eine Wette darauf, dass die Phase bleibt.

Was passiert, wenn der passive Anteil immer weiter wächst, steht in Teil 5: Preisbildung, Liquidität, und der Tag, an dem alle durch dieselbe Tür wollen.

Mehr als eine Strategie – aufgeteilt nach Aufgabe, nicht nach Meinung

Die Aufteilung folgt nicht einer Prognose. Sie folgt der Frage, wann Sie welches Geld brauchen – das ist der Teil, den Sie tatsächlich wissen.

Aufgabe des Geldes Baustein In welcher Phase er trägt Was er nicht kann
Wird in ein bis drei Jahren gebraucht Tagesgeld, Festgeld In jeder – der Betrag steht fest, ein Kurs kommt nicht vor Die Kaufkraft halten
Planbare Auszahlung in vier bis zehn Jahren Anleihen mit fester Fälligkeit Besonders in Seitwärts- und Abwärtsphasen: Zum Termin zahlt der Schuldner zurück, gleich was der Kurs zwischendurch macht Vor dem Ausfall des Schuldners schützen
Wachstum über fünfzehn Jahre und mehr Breiter Aktien-ETF, günstig In Aufwärtsphasen kaum zu schlagen – das sind die 97 Prozent oben Einen Termin einhalten
Segmente, in denen der Index schwach gebaut ist Aktiv, aber günstig – Anleihen, Nebenwerte, einzelne Regionen Wenn Zinsen und Risikoaufschläge sich bewegen Eine Zusage geben – es bleibt eine Quote
Geld, aus dem entnommen wird Puffer und feste Entnahmeregel Genau dann, wenn die Kurse fallen und trotzdem Geld gebraucht wird Rendite bringen – ein Puffer ist eine Versicherung

Der Kern bleibt der breite, günstige Aktien-ETF; verbreitet sind 60 bis 80 Prozent des angelegten Geldes. Es geht nicht darum, ihn zu ersetzen. Es geht darum, dass er nicht alle fünf Aufgaben allein erledigen kann.

Und der stärkste Hebel dabei ist weder Meinung noch Manager, sondern der Preis: Aus dem günstigsten Fünftel der aktiven Aktienfonds schlugen über zehn Jahre 18,8 Prozent ihren Vergleich, aus dem teuersten 4,3 Prozent. Wenn aktiv, dann günstig – sonst gar nicht.

Was das ausdrücklich nicht heißt

Nicht aussteigen. Nicht auf den richtigen Moment warten. Nicht den Sparplan anhalten, bis es klarer wird – gerade in der Lost Decade war der Sparplan die beste Nachricht des Jahrzehnts, weil jede Rate billiger kaufte.

Und ausdrücklich nicht: „Diesmal ist alles anders.“ Das ist der teuerste Satz der Finanzgeschichte, und er wird in beide Richtungen gesagt – von denen, die den Crash ausrufen, und von denen, die erklären, warum es diesmal immer weiter nach oben geht.

Der Punkt ist ein anderer und ein leiserer: Ein Depot sollte auch dann noch tun, was es soll, wenn die nächste Phase nicht aussieht wie die letzte.

Drei Schritte, einer davon heute

  1. Markieren Sie, was nur in einer Phase funktioniert hat. Gehen Sie Ihre Positionen durch und fragen Sie bei jeder: Hätte die auch zwischen 2000 und 2013 getragen? Zehn Minuten, kein Berater nötig. Was Sie nicht beantworten können, ist der eigentliche Befund.
  2. Sortieren Sie nach Aufgaben statt nach Produkten. Drei Spalten: in drei Jahren gebraucht, in zehn Jahren gebraucht, darf liegen bleiben. Dann jede Position in eine Spalte. Was in keine passt, gehört auf die Liste für das nächste Gespräch.
  3. Schreiben Sie hinter jede Position die laufenden Kosten und einen Termin. Bei 100.000 Euro sind 1,5 statt 0,2 Prozent im Jahr 1.300 Euro – jedes Jahr, egal wie der Markt läuft. Und ein fester Tag im Jahr, an dem zurücksortiert wird, schlägt jede Einschätzung zur Marktlage. Auch meine.

Wenn eine Abfindung der Anlass ist

Dann fällt diese Aufteilung mit Fristen zusammen, die vorher laufen: Auszahlungsmonat, Fünftelregelung, Sperrzeit. Dazu die Rechnung zum Auszahlungsjahr und die kostenlose Fristenliste zum Aufhebungsvertrag.

Was dagegen spricht – die stärkste Gegenquelle

Der naheliegende Schluss aus diesem Beitrag wäre: Dann eben aktive Fonds für die schlechten Phasen. Dieser Schluss hält nicht. Im Minusjahr 2022 verfehlten 86,67 Prozent der aktiven Europa-Aktienfonds ihren Index, bei Welt-Aktienfonds 79,41 Prozent und bei Schwellenländern 78,57 – also mehr als im Durchschnitt der guten Jahre.

Wer behauptet, aktive Fonds seien die Antwort auf fallende Märkte, hat diese Zahlen gegen sich. Meine These ist enger: Nicht der Manager trägt die Phase, sondern der Baustein mit der passenden Aufgabe – Fälligkeit, Puffer, Regel. Wo aktiv tatsächlich besser abschneidet, liegt es an der Bauart des Index, nicht am Marktumfeld.

Und die zweite Einwendung ist ebenso stark: Wer ab 2000 einfach weiter monatlich einzahlte, kam aus der Lost Decade gut heraus. Die Tabelle oben gilt für einen Einmalbetrag. Für einen Sparplan in der Aufbauphase ist ein verlorenes Jahrzehnt ein Einkaufspreis, keine Katastrophe.

Für wen das nicht gilt

Wer dreißig Jahre lang nur einzahlt und nichts entnimmt – für den ist die Reihenfolge der Renditen fast gleichgültig, und ein einziger breiter ETF ist eine vertretbare Antwort. Wer kleinere Beträge anlegt – dort kostet die Aufteilung mehr an Gebühren und Aufmerksamkeit, als sie bringt. Wer eine feste Zusage braucht statt einer Quote – der landet bei Garantien, und die kosten Rendite. Und wer sich an eigene Regeln nicht hält – für den ist das schlichteste Depot das beste.

Was dieser Beitrag nicht leistet – Red-Team-Befund

Die Lost Decade ist eine amerikanische, inflationsbereinigte Reihe. Ein global gestreutes Depot mit Anleihen sah in diesen Jahren anders aus – besser, aber ebenfalls lange unter Wasser. Wer die 54 Prozent auf sein eigenes Depot überträgt, rechnet falsch.

Dass die Auswertungen zu aktiv und passiv aus der Phase seit 2009 stammen, ist meine Einordnung, kein Befund der Berichte. Sie ist prüfbar: Die Zehnjahresfenster in beiden Berichten beginnen 2016.

Eine Phase erkennt man erst im Rückblick. Ich behaupte nicht, die Phase seit 2009 sei beendet – ich behaupte, dass ein Depot beides überstehen sollte. Und der einzige Faktor, den Sie vorher sicher beeinflussen können, bleiben die Kosten; alles andere ist eine Quote. Steuern sind in keiner Zahl dieses Beitrags enthalten; jedes Umschichten löst Abgeltungsteuer aus.

Häufige Fragen

Was war die Lost Decade?

Die Jahre 2000 bis 2013. Aus 100 Dollar, im August 2000 im US-Aktienmarkt angelegt, wurden nach der Dotcom-Krise 52,76 Dollar. Bis 2007 erholte sich der Wert auf 95,25 Dollar, in der Finanzkrise fiel er auf 46 Dollar. Erst im Mai 2013 war der Ausgangswert wieder erreicht. Die Reihe ist inflationsbereinigt.

Heißt das, ETFs sind gefährlich?

Nein. Über zehn Jahre verfehlten 97,02 Prozent der aktiven Europa-Aktienfonds und 98,44 Prozent der Welt-Aktienfonds ihren Index. Für den Kern eines Depots bleibt der breite, günstige ETF die vernünftige Wahl. Der Einwand richtet sich nicht gegen das Werkzeug, sondern gegen die Vorstellung, ein einzelner ETF sei bereits ein Depot.

Warum sollen die Zahlen zu aktiv und passiv aus einer Marktphase stammen?

Weil die Zehnjahresfenster der großen Auswertungen 2016 beginnen und 2025 beziehungsweise Mitte 2026 enden. Dieser Zeitraum liegt vollständig in der Aufwärtsphase, die 2009 begann. Die Zahlen sind richtig – sie beschreiben nur diesen Ausschnitt.

Schlagen aktive Fonds den Markt in fallenden Phasen?

Im Minusjahr 2022 nicht: 86,67 Prozent der aktiven Europa-Aktienfonds verfehlten ihren Index, bei Welt-Aktienfonds 79,41 Prozent. Was in fallenden Phasen trägt, sind Bausteine mit fester Fälligkeit und ein Puffer, aus dem entnommen werden kann, ohne Anteile zu verkaufen.

Wo schneiden aktive Fonds tatsächlich besser ab?

Bei Anleihen. Zum 30. Juni 2026 lag die Erfolgsquote aktiver Anleihefonds in Europa bei 46,8 Prozent über ein Jahr und 33,5 Prozent über zehn Jahre, bei Aktienfonds bei knapp 30 und 11,9 Prozent. Der Grund liegt in der Bauart des Index und in der Rückkehr der Zinsen.

Soll ich jetzt umschichten?

Nicht wegen einer Marktmeinung. Sinnvoll ist, das Depot nach Aufgaben zu sortieren: Welches Geld wird wann gebraucht? Umschichten löst Abgeltungsteuer aus und ist deshalb ein Vorgang über mehrere Jahre, kein Nachmittag.

Quellen

  1. Morningstar: „Stock Market Crashes: A Look at 150 Years of Bear Markets“, Datenauswertung Paul Kaplan. Monatliche Reihe des US-Aktienmarkts seit 1886, inflationsbereinigt. 100 Dollar ab August 2000: Rückgang auf 52,76 Dollar, Erholung auf 95,25 Dollar, Rückgang auf 46 Dollar, Rückkehr zum Ausgangswert im Mai 2013; Gesamtrückgang über die Periode 54 Prozent. morningstar.com. Abgerufen am 30.09.2026.
  2. S&P Dow Jones Indices: SPIVA Europe Scorecard, Year-End 2025, Datenstand 31.12.2025. Anteil aktiver Fonds, die ihren Index verfehlten, gleichgewichtet und um geschlossene Fonds bereinigt: Aktien Europa (EUR) 97,02 Prozent über zehn Jahre, Aktien Welt 98,44 Prozent. spglobal.com. Abgerufen am 30.09.2026.
  3. S&P Dow Jones Indices: SPIVA Europe Scorecard, Year-End 2022, Datenstand 31.12.2022. Ein-Jahres-Werte für 2022: Aktien Europa (EUR) 86,67 Prozent, Aktien Welt 79,41 Prozent, Aktien Schwellenländer 78,57 Prozent. spglobal.com. Abgerufen am 30.09.2026.
  4. Morningstar: European Active/Passive Barometer, Ausgabe Mitte 2026, veröffentlicht am 06.08.2026, Datenstand 30.06.2026. Erfolgsquoten aktiver Fonds: Aktien knapp 30 Prozent über ein Jahr und 11,9 Prozent über zehn Jahre, Anleihen 46,8 und 33,5 Prozent; günstigstes Fünftel der Aktienfonds 18,8 Prozent über zehn Jahre gegen 4,3 Prozent im teuersten Fünftel. morningstar.com. Abgerufen am 30.09.2026.
  5. Europäische Zentralbank: Leitzinsen der EZB. Einlagesatz 0,00 Prozent ab 27.07.2022, 2,50 Prozent ab 16.09.2026. ecb.europa.eu. Abgerufen am 30.09.2026.

Disclaimer: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Für persönliche Empfehlungen wenden Sie sich an einen zugelassenen Berater. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

Das Ende der Serie – und was bleibt

Sieben Teile, ein Satz: Ein ETF ist ein hervorragendes Werkzeug für eine bestimmte Aufgabe in einer bestimmten Phase – und er wird zum Risiko, sobald er alle Aufgaben in allen Phasen übernehmen soll. Wer weiß, wann er welches Geld braucht, braucht keine Prognose.

Alle sieben Teile stehen dauerhaft online.

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Markus Feistle ist strategischer Finanzarchitekt mit 25 Jahren Erfahrung. Er berät Ingenieure, Führungskräfte und Unternehmer im Ruhrgebiet zu Vermögensstrukturierung, Abfindung und Altersvorsorge.